Die erste urkundliche Erwähnung von Eschringen
Eschringen gehörte seit seiner Gründung durch die Franken, die wohl
zwischen 460 und 480 erfolgte, zum Bistum Metz, von 1801 bis 1817/21
vorübergehend zur Diözese Trier und seither zum Bistum Speyer.
Die älteste Urkunde, in der Eschringen genannt wird, ist eine
kirchliche Urkunde, die vom Metzer Bischof stammt; sie
lautet:
893, Feb. 17, Metz
Bischof Rodbert von Metz
vermehrt
den Besitz
der von seinem Vorgänger Adventius gegründeten
aber ungenügend
begifteten Canonie
des heiligen Terentius
bei Wibilischiricha im
Bliesgau
in der Grafschaft des Odaker
mit der Mutterkirche zu
Letoltingos
und der dazugehörigen Kapelle Scufinesvillare und
drei
Herrengüter in Eskringos
mit allem Zubehör
ferner mit dem 9. Teil
der Erträgnisse der
Herrenweinberge in Bredallio
Metis, 13 kal. mart. a. regn. dom. Arnulpho rege, ind.
11.
Quelle: Regesten zur Geschichte der ehemaligen Nassau-Saarbrückischen
Lande bis zum Jahre 1381 / bearbeitet von A. H. Jungk. Saarbrücken 1914. Nr.
703.
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